7 Tipps für einen besseren Schlaf | Praxis MindConnection

Aktualisiert: Apr 24

Jede dritte Person in der Schweiz beschäftigt das Thema Schlaf. In der heutigen Zeit sollte dem Schlaf eine immer wichtigere Bedeutung zugeordnet werden. Solltest Du nicht regelmässig durchschlafen können oder leidest Du an Einschlafstörungen, dann nimm Dir die Zeit und lese diesen Blog. Warum?


Während dem Schlaf finden überlebenswichtige Prozesse in unserem Hirn und Körper statt. Unser Nervensystem kann sich regenerieren und das am Tag erlebte verarbeiten. Zudem regeneriert der Körper, so dass wir für die Strapazen durch den Tag gut gewappnet sind. So sollten bei einem erwachsenen Menschen zwischen 6-8 Std. tiefen und festen Schlaf pro Nacht möglich sein. Bei Kindern wird eine Schlafzeit von 8-10 Std. empfohlen. Dabei sind regelmässige Schlafgewohnheiten von Vorteil, da sich die innere Uhr darauf ausrichten und sich das vegetative Nervensystem so am besten erholen kann. Wer über längere Zeit nicht richtig Schlafen kann, setzt sich der Gefahr aus, sich sogar in einer Erschöpfungsdepression wieder zu finden.


Im Vergleich zu früher ist unser Körper sowie Psyche viel mehr Reizen ausgesetzt. Wir arbeiten viel am Computer, sitzend und/oder im künstlichem Licht. Tätigkeiten an der frischen Luft, unter freiem Himmel werden durch die Globalisierung sowie digitale Revolution und den damit angepassten Jobprofilen immer weniger. Zudem sind wir zunehmend elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, wie bspw. dem Handynetz 3G/4G (und schon bald 5G). In fast jedem Haushalt gibt es heute ein WiFi (in Mehrfamilienhäusern sogar ein X-Faches).


Diese unsichtbaren Strahlenfelder können sich schleichend auf unsern Körper, unsere Organe sowie auf unser Drüsensystem und somit auf unsere Psyche auswirken. Gerade unsere Kinder verbringen viel Zeit an Smartphones und Wissenschaftler behaupten mittlerweile, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen ADHS und dem Gebrauch von Smartphones und WiFi's gibt. Fakt ist, dass sich die Hirnstrukturen durch den Handykonsum und den damit verbundenen Elektromagnetischen Feldern verändern.


Diese veränderten Umweltbedingungen haben auf uns und unseren Körper, respektive auf unser Hormonsystem Einfluss. Für den Schlaf braucht unser Körper das Hormon Melatonin welches für deinen Schlaf-Wachrhythmus zuständig ist und aus dem Serotonin (Glückshormon) gewonnen wird. Wenn wir uns wenig bewegen, uns fast keinem natürlichen und hellen Tageslicht mehr aussetzen, hat dies zusätzlich Einfluss auf unsere Hormonproduktion und auf unseren Melatoninspiegel. Zudem erhöht eine schlechte Ernährungen diesen Umstand noch und führt mit den aufgezählten Faktoren dazu, dass der Seratoninspiegel und in der Folge auch der Melatonin Spiegel sinken kann. Durch den tieferen Serotoninspielgel schlägt es uns zwangsläufig aufs Gemüt. Wenn es am Abend dunkel wird produziert unser Gehirn (im Hypothalamus) das Schlafhormon Melatonin. Wenn wir uns am Abend/Nacht lange im künstlichen Licht aufhalten, oder beispielsweise TV schauen, am Smartphone herumdrücken oder am PC private Dinge bis in die Nacht erledigen, ist unser Körper dem sogenannten Blaulicht ausgesetzt. Aber auch Neonlicht oder LED-Lampen weisen dieses ungesunde künstlichen Lichtquellen des Blaulichts auf. Dem Hirn wird so das Signal gegeben, das Schlafhormon Melatonin noch nicht zu produzieren (es ist ja noch hell), was auf die Dauer katastrophale Folgen haben könnte, denn wir konditionieren unser Gehirn auf eine abnehmende Produktion. Des Weiteren nimmt die Melatonin Produktion altersbedingt stetig ab und dies ist auch der Grund, wieso gerade ältere Menschen oft schlechter schlafen. Mit zu wenig Schlaf belasten wir unseren Geist und stressen unseren Körper - ein Teufelskreis beginnt.

Aber nun ein paar Fakten: US-Wissenschafter der "Academie of Sleepmedicine" haben erforscht, dass bei 6h Schlaf folgendes passiert:


  • Das Erkältungsrisiko steigt um das Vierfache, weil unser Immunsystem geschwächt wird.

  • Zu wenig Schlaf verursacht Kopfschmerzen, weil die Sauerstoffreserven im Gehirn erschöpft sind.

  • Müdigkeit kostet Erinnerungsvermögen, weil im Schlaf unser Gehirn Erlebnisse abspeichert. Fällt der Schlaf kurz aus, so entstehen Gedächtnislücken

  • Bei 4h Schlaf sinkt unsere Reaktionsfähigkeit so stark, dass es einem Alkoholkonsum von 0,8 Promille gleichkommt. Zudem sinkt der Blutzuckerspiegel und das Verlangen nach Zucker nimmt zu.

  • Des Weiteren führt Schlafentzug dazu, dass wir unsere Emotionen nicht im Griff haben und wir können in einem solchen Zustände Sachen sagen oder Dinge zerstören, welche wir uns über Jahre aufgebaut haben.


Tipps der Praxis MindConnection für einen besseren Schlaf:


  1. Regelmässiger Schlafrhythmus: Versuchen dir einen regelmässigen Schlafrhythmus anzueignen. Gehe wenn möglich immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehe zur gleichen Zeit auf. Dein Körper bekommt eine innere Uhr und so erwachst du mit der Zeit sogar von selber (oft 1-2 Minuten vor dem Wecker)

  2. Bewegung in der Natur: Bewege dich täglich 2x30 Minuten in der freien Natur. (Ideal 1x am Tag und 1x nach dem Abendessen) Dies kann mit dem Partner, der Familie, Freunden oder mit dem Hund sein. Bewegung an der frischen Luft stärkt dein Immunsystem und hilft Stress abzubauen. Auch deine Verdauung profitiert davon. Zudem ist das Tageslicht wichtig für deine Vitamin D Produktion, welche wiederum Bestandteil für den Serotonin Gewinn (Glückshormon) ist.

  3. Ausgewogene Ernährung: Ernähre dich so gut es geht ausgewogen. Wenn möglich 3 Mahlzeiten mit ausreichend Eiweiss, Kohlenhydraten, Gemüse, Obst und gesunden Fetten. Faustregel = 1/2 Gemüse und Obst, 1/4 Eiweiss und 1/4 Kohlenhydrate. Vermeide Fast- oder Conveniencefood, denn in diesen Lebensmitteln hat es nur wenig Nährstoffe, viele ungesunde Transfette, schlechten Weizen sowie massig Zucker. Esse nicht mehr nach 20Uhr Abends und wenn trotzdem, dann leichtverdauliche Kost, bspw. eine Suppe. Sündigst du einmal, dann mach es mit Genuss und ohne ein schlechtes Gewissen.

  4. Reduziere elektromagnetische Strahlungen: Reduziere am Abend die auf dich wirkenden elektromagnetischen Strahlungen. Das bedeutet: Schalte über Nacht dein Smartphone/Handy sowie das Wifi aus. Schaue so wenig TV wie möglich, halte dich so wenig wie möglich vor dem Smartphone, Tablet oder PC auf. Gerade elektrosensible Menschen reagieren sehr gut auf diese Massnahmen. Nach 21h sollte dein eigenes System langsam herunterfahren können. Um sich den Strahlen Bewusst zu werden, können diese mit einem Elektrosmog-Gerät auch gemessen werden. Andere Elektrogeräte, wenn möglich komplett ausschalten. Wichtig: Wenn wir diese Strahlen nicht sehen, bedeutet es nicht, dass Sie nicht da sind. (Ist ja bei der Radioaktivität das Selbe, oder?!). Mache ein Test während 14 Tagen und beobachte dich und deinen Schlaf genau.

  5. Meide künstliches Licht: Gerade am Abend verbringen wir viel Zeit im künstlichen Licht. Wir machen für unseren Körper so die Nacht zum Tag. Wie oben erwähnt ist aber ein genügend aufgefüllter Melatonin Spiegel wichtig für den Schlaf. Somit sollten nach 21h auch alle künstlichen Lichtquellen (Halogen, LED, etc.) so gut es geht reduziert werden. Schalte beim Smartphone, Tablet und PC mindestens den Nachtmodus ein. Dieser filtert das ungesunde blaue Licht heraus. Wenn du TV-Serie, Netflix oder ein Movie schaust, dann nutze eine Blaulichtbrille. Diese kann durch den Tag bei Kindern fürs Gamen verwendet werden. Diese Brillen kann man im Internet günstig kaufen. Verwende mehr Kerzen oder natürliche Glühbirnen.

  6. Positiver Tagesrückblick: Gerade für unser Hirn und unsere Psyche ist es wichtig, dass wir uns noch einmal die positiven Erlebnisse des Tages vor Augen führen. Oft ist es so, dass uns nach einem strengen und intensiven Tag Dinge verfolgen, welche negativ an uns haften geblieben sind. Ärger, Wut, Sorgen etc. hindern uns am Einschlafen. Wer ins Grübeln kommt hat oft schon verloren und es können Stunden vergehen, bis wir einschlafen können. Dort wo unsere Gedanken sind ist auch unsere Energie. Somit meide negative Schlagzeilen am Abend. Unser Unterbewusstsein nimmt diese Botschaften auf. Befassen wir uns mit Guten, lernen wir den Focus auf das Gute zu schärfen, schlafen besser und am Morgen startet unser Körperbetriebssystem besser.

  7. Gesunder Menschenverstand: Bei all den Tipps ist es wichtig nicht ins Extreme zu verfallen. Es soll kein Zwang werden, sondern diese Tipps sollen dich Unterstützen möglichst lange und gut zu schlafen. Jeder Mensch funktioniert und reagiert ein bisschen anders. Behalte deinen gesunden Menschenverstand.


Wann benötige ich Hilfe?


Leidest du schon lange an Einschlaf- oder Durchschlafproblemen, dann nehme dieses Problem ernst. In vielen Fällen ist ein Gang zum Arzt nicht notwendig. Aber in Härtefällen und Symptomen einer Erschöpfung wende dich bitte an einen Arzt. Bei mir in der Praxis MindConnection biete ich dir einen ganzheitlichen Ansatz ohne Medikamente an. Möchtest Du mehr über das Vorgehen wissen, dann klicke auf diesen Link https://www.mindconnection.ch/schlaf-verbessern.

Herzliche Grüsse

Martin Fahrni

Praxis MindConnection

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